»Die Macht des Hades«
Eliza Raine
Götter
246 Seiten
Ich-Perspektive, Vergangenheit
verloren inmitten der Götter
Persephone
eine junge Frau aus New York
Hades
Herrscher der Unterwelt
Hekate
Göttin der Magie, Wächterin der Tore zwischen den Welten
Persephone, die eigentlich kein Held sein will, sich aber auch nichts gefallen lässt.
Die Begegnungen zwischen Hades und Persephone
Schmunzeln über den notgeilen Kobold Skop
Angenehm zu lesen, auch wenn es noch einige kleine Grammatikfehler in dem Text gibt.
Die New Yorker Studentin Percy wird von Zeus in die Unterwelt entführt und muss dort nach dem Willen des Göttervaters an den Wettkämpfen um den Platz an Hades Seite teilnehmen. Ein grausamer Scherz von Zeus, denn Persephone war in ihrem früheren Leben die Frau von Hades gewesen. Früher, bevor die Götter ihr jede Erinnerung und ihre Kräfte genommen haben, doch wie soll sie als Sterbliche die Tribunale überstehen?
Die Rauchwolke zog sich kurz zusammen und verfestigte sich dann fast, aber nicht ganz. Es herrschte ein langes Schweigen, nur mein Herz hämmerte laut. War ich zu weit gegangen?
»Es wird nur dann heiß, wenn ich mein Temperament nicht unter Kontrolle habe«, sagte Hades plötzlich, und ich war mir sicher, dass das Zischen ganz aus seiner Stimme verschwunden war. »Wenn ich absichtlich Angst einflöße, wird es kalt.«
Ich sah dorthin, wo ich wusste, dass da seine Augen waren. Er beantwortete meine Fragen.
»Bestehst du absichtlich aus Rauch?«, fragte ich schnell, bevor seine Laune kippte.
»Ja.«
»Warum?«
»Ich will nicht, dass Leute wissen, wie ich aussehe.«
»Warum nicht?
»Ich bin der Gott des Todes.«
»Das ist doch keine Antwort.« Ich legte meinen Kopf schief und die Stirn in Falten.
»Ist es wohl.«
»Nein, ist es nicht. Versuchst du gefährlicher zu wirken?«
»Nein, ich versuche nicht-« Er brach mitten im Satz ab. »Ich will nicht mit dir darüber reden«, sagte er. Doch seine Stimmlage hatte sich verändert. Sie war nicht mehr kalt und zischend, sondern tief und angenehm.
Ich atmete tief ein. Ich stellte ihm die Frage, die mir unter den Fingernägeln brannte. Fast hoffte ich jedoch, dass er »nein« sagen würde. »Darf ich deine Augen sehen?«
»Nein«, sagte er, aber seine Stimme blieb weich.
»Bitte«, sagte ich, trat näher an ihn heran und sah in das Gesicht aus Rauch, ohne sichtbare Gesichtszüge.
»Warum willst du meine Augen sehen?«, fragte er.
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»Das Herz des Hades«
Eliza Raine
Götter
290 Seiten
Ich-Perspektive, Vergangenheit
innerlich zerrissen, verzweifelt
Persephone
die das Tribunale jetzt doch gewinnen will
Hades
Herrscher der Unterwelt
Hekate
Göttin der Magie, Wächterin der Tore zwischen den Welten
Hades in seiner starken Liebe zu Persephone
Dass auch weniger bekannte Wesen der griechischen Mythologie hier auftauchen und dass Hades seine Gefühle für Persephone nicht versteckt, sondern sich ehrlich dazu bekennt.
Angenehm zu lesen, es gibt allerdings noch einige Rechtschreib- und Grammatikfehler. Der Schluss ist so geschrieben, dass man unbedingt sofort weiterlesen will 🙂
Mittlerweile ist sich Persephone nicht mehr so sicher, dass sie die Tribunale verlieren und wieder nach New York zurück will, jetzt will sie gewinnen. Doch die Götter schenken ihr nichts und die Prüfungen werden immer härter.
»Du darfst dich erheben«, sagte der Meeresgott. Seine Stimme klang tief und melodisch. Ich stand auf und blickte Hekate und Skop an, die an meiner Seite standen. Meine Nerven schienen mit mir durchgehen zu wollen. »Ich habe zugestimmt, das Reich meines lieben Bruders etwas zu entlasten und das nächste Tribunal im Reich des Wassermannes auszurichten.«
Ich schaute zu Hades hinauf. Sein Rauch kräuselte und bewegte sich unaufhörlich.
»Alles, was ich dir jetzt sagen kann, ist, dass du damit rechnen kannst, nass zu werden«, sagte Poseidon, und ich sah ihn so ruhig wie möglich an. Seine Augen bewegten sich nicht von den meinen und nervös schenkte ich ihm ein unbeholfenes Lächeln und senkte den Kopf. »Wir werden morgen Mittag beginnen, und wenn du überlebst, werde ich dir zu Ehren ein Festmahl geben.«
Wenn ich überlebe? Bei den Göttern, was hatte er für mich geplant?
»Ich freue mich darauf«, log ich und fragte mich, ob er eher feiern würde, wenn ich es nicht schaffte.
Ekel bei den grausamen Prüfungen, die Persephone durchstehen muss und vollstes Verständnis für ihre Wut auf die Götter, die ihr das so mal eben zum Spaß antun.
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»Der Schwur des Hades«
Eliza Raine
Götter
284 Seiten
Ich-Perspektive, Vergangenheit
gefährlich
Persephone
die Göttin des Frühlings
Hades
Herrscher der Unterwelt
Persephone, die ihre Menschlichkeit so tapfer bewahren will.
Der Beginn des Buches, als sie ihrem Bruder versucht zu erklären, was passiert ist und er sie für verrückt hält, nur um dann zu erfahren, dass alles wahr ist.
Die Frage, wie Persephone den Konflikt lösen will, dass sie mit Hades zusammensein will aber nicht in ständiger Dunkelheit leben kann, ohne ihre Seele zu verlieren und selbst dunkel und böse zu werden.
Angenehm zu lesen, auch wenn mich die Grammatikfehler mitunter störten.
Um den Olymp zu schützen, bringt Hades seine geliebte Persephone zurück in die Menschenwelt und verfällt der Raserei. Ohne ihr Licht kann er der Dunkelheit in seinem Inneren nichts mehr entgegensetzen. Zum Glück gelingt es Persephone, ihn zu stoppen, bevor alles verloren ist. Die Tribunale gehen weiter und Persephone muss direkt gegen ihre härteste Konkurrentin antreten. Keiner ahnt, in welcher Gefahr der Olymp tatsächlich schwebt.
»Ich bin nicht krank, Sam. Ich schwöre es dir!« Frustration kochte in mir hoch und meine eigene Wut vermischte sich mit der intensiven Wut, die durch die Verbindung zu Hades in mich einströmte.
Der Griff meines Bruders um mein Handgelenk wurde fester, doch seine Miene wurde weicher.
»Es tut mir leid, Persy, aber wir müssen dir Hilfe holen.« Er zerrte an mir und ich stolperte. Er würde mir nicht absichtlich wehtun, aber wenn er glaubte, dass er mir helfen musste, würde er mich vielleicht sogar hochheben und über die Schulter werfen. Er war viel größer als ich.
»Sam, hör auf!«
Mein Schrei brach ab, als blendend weißes Licht den Raum erfüllte.
Sam ließ mich los und wir verdeckten beide instinktiv unsere Augen mit den Händen. Hoffnung durchflutete mich. War es Hades? Bitte, bitte lass es Hades sein. Ich blinzelte heftig und stieß einen Schrei der Erleichterung aus als eine Gestalt mein Blickfeld betrat.
»Hekate!« Ich schluchzte und warf mich auf sie. Hekate war definitiv meine nächstbeste Option nach Hades in die Unterwelt zurückzukehren. Sie würde mich zu ihm bringen können.
»Ähm, ich mag keine Umarmungen«, sagte sie und klopfte mir unbeholfen auf den Rücken. Meine Arme waren fest um sie geschlungen und ich hätte sie küssen können.
»P-Persy?« Ein Flüstern ertönte hinter mir und ich ließ von Hekate ab und sah in Sams verwirrtes Gesicht. »Persy, wer ist diese unverschämt heißaussehende Freundin und wie ist sie hier aus dem Nichts aufgetaucht?« Sein Gesicht war blass und seine haselnussbraunen Augen waren noch größer und runter als zuvor.
»Unerhört heiß, was? Ich mag ihn«, sagte Hekate und sah mich an. »Er kann auch mitkommen, wenn du willst.«
»Ich muss zu Hades. Es ist etwas Schreckliches passiert«, sagte ich, ignorierte meinen Bruder und schüttelte sie eindringlich an den Schultern.
»Was glaubst du denn, warum ich hier bin? So sehr ich dich auch mag, Persy, ich würde es nicht riskieren, jeden einzelnen der Götter des Olymps zu verärgern, wenn ich keinen verdammt guten Grund hätte.« Ihr Gesicht war ernst und ihre Augen funkelten mit blauer Kraft. »Er ist ausgerastet, Persy. Solch heftigen Zorn habe ich noch nie gesehen. Bis jetzt konnten wir ihn in der Unterwelt festhalten, aber er ist zu stark. Wenn er ausbricht oder Zeus entdeckt, dass er so die Kontrolle verloren hat und den ganzen Olymp in Gefahr bringt…« Sie brach ab und die Bedeutung ihrer Worte war klar. Mir lief es eiskalt den Rücken hinunter und meine Haut kribbelte vor Angst.
»Würde Zeus ihn töten?«
»Oder Schlimmeres.«
»Bring mich zu ihm. Jetzt«, sagte ich.
Statt einer Antwort blitzte die Welt weiß auf.
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»Luzifers Fluch«
Eliza Raine
Himmel & Hölle
264 Seiten
Ich-Perspektive, Vergangenheit
Entdecke die magische Welt!
Beth Abbott
Angestellte bei Mr. Nox
Mr. Nox
der Teufel in Menschengestalt
Mr. Nox, der das dirty talking so köstlich beherrscht
Beth, in ihrer Mischung aus unschuldig, verklemmt und mutig. Dazu ihre Freundin Francis, die alte, stets fluchende Dame vom Altersheim – eine köstliche Person.
Den Verdacht, dass hinter der ganzen Sache etwas viel Größeres steckt. Ich wüsste gern, wer Beth in das Leben von Mr. Nox eingeschleust hat. Zufall kann es kaum sein!
Gut zu lesen, ein wenig fehlte mir der Tiefgang, die Probleme schürften nicht so tief und waren schnell wieder gelöst.
Schon mal unter Mordverdacht gestanden? Nein? Nun, das fühlt sich äußerst unangenehm an, zumal Beth weiß, dass sie unschuldig ist. Leider kann sie das nicht beweisen und so muss sie damit rechenen, den Rest ihres Lebens im Gefängnis zu verbringen. Wundert es da, dass sie sich auf einen Deal mit Mr. Nox einlässt, der sie von allen Vorwürfen reinwaschen will, wenn sie ihm dafür eine Nacht schenkt. Er ist sehr attraktiv, aber er sagt, er sei der Teufel und ein Pakt mit dem Teufel geht nie gut aus.
»Bitte nenn mich Nox. Das Mister ist nicht nötig.«
»Warum?«
»Weil ich das Gefühl habe, dass wir eine Menge Zeit miteinander verbringen werden.« Ich blinzelte ihn an. »So wie ich das sehe, Beth, steckst du in Schwierigkeiten. Du bist die Hauptverdächtige in einem Mordfall.« Mir fiel die Kinnlade herunter.
»Hauptverdächtige?«
»Hast du eine Ahnung, wie schwer es ist, in die oberste Etage dieses Gebäudes zu gelangen? Du hast eine Codekarte für den privaten Aufzug und ein Motiv so alt wie das Leben selbst.«
»Oh mein Gott.« Er hatte recht.
»Einer verschmähten Frau traut man einiges zu.« Seine blauen Augen funkelten mit etwas, das Erregung hätte sein können.
»Ich habe es nicht getan! Sie können mich nicht für etwas verurteilen, das ich nicht getan habe!« Nox hob eine Augenbraue und lehnte sich in seinem Stuhl zurück. Guter Gott, er sah aus, als wäre er direkt aus einem Armani-Katalog gestiegen.
»Ich fürchte, die Polizei hat Quoten, die sie erreichen müssen. Lass es dir von jemandem sagen, der sich mit schlechtem Benehmen auskennt; die Strafverfolgungsbehörden sind nicht alle Engel und sie machen nicht immer alles richtig.« Panik durchzuckte meinen ganzen Körper und ich spürte, wie mich eine weitere Welle von Schwindelgefühl durchfuhr.
»Was soll ich nur tun?«
»Ich könnte dir helfen.« Ich starrte ihn an.
»Warum? Warum sollten Sie mir… solltest du mir helfen?«
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»Der Gott der Barbarei«
Eliza Raine
Götter
250 Seiten
Ich-Perspektive, Vergangenheit
Kämpfe, oder gehe unter!
Bella ( Enyo)
die Göttin des blutigen Nahkampfs
Ares
Kriegsgott
Bella, die sich von Ares nichts gefallen lässt.
Der Beginn des Buches, als sie ihrem Bruder versucht zu erklären, was passiert ist und er sie für verrückt hält, nur um dann zu erfahren, dass alles wahr ist.
Angenehm zu lesen, auch wenn mich die Grammatikfehler mitunter störten.
Was machst du, wenn plötzlich ein Riese in Kriegerrüstung vor dir auftaucht, der sich als griechischer Kriegsgott vorstellt und dir ankündigt, dass er dich töten wird, um sich deine Kraft einzuverleiben? Eine Kraft, von der die menschliche Bella bisher nichts bemerkt hat, außer vielleicht dass sie aufgrund ihrer aggressiven Tendenzen ständig Probleme mit dem Gesetz bekommt. Wie gut, dass die Götter selbst einschreiten und Ares den Mord verbieten. Stattdessen muss sie nun zusammen mit ihm kämpfen.
»Wie du willst, Allmächtiger«, sagte Schmerz und seine Stimme klang verschlagen und kalt. »Ich freue mich schon auf morgen.« Er warf mir noch einen letzten Blick zu, dann erschienen wir außerhalb des großen Turms im Zentrum von Erimos.
»Warum hast du nicht einen der anderen Götter gebeten, uns hierherzubringen?«, fragte ich sofort. »Warum musst du ihm die Genugtuung geben?«
»Desto mehr er mir jetzt antut, desto härter kann ich ihn bestrafen, wenn ich wieder göttlich bin«, zischte Ares.
Mitleid mit Ares. Nicht nur die unerfüllte Liebschaft mit Aphrodite, nein, nun raubt ihm sein Vater auch noch seine Macht und er muss quasi als Sterblicher um sein Leben kämpfen. Möglicherweise hat Zeus ihm mit diesem hinterhältigen Akt jedoch ein Geschenk gemacht.
Kopfschütteln über Ares, der sich von seiner Schwester Eris, der Göttin der Zwietracht und des Streites, beeinflussen lässt, obwohl er es doch eigentlich besser wissen sollte.
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